Introversion, Productivity & Work Environments

Let me start this post with a video:

Unless you understand introversion very well, please watch the video before proceeding with this post.

I have been an introvert all my life. I’m not necessarily the most extreme introvert, in that I am quite capable of dealing with large crowds, speaking publicly, and all the sorts of things introverts have difficulty with. In fact, because of that, I never thought of myself as an introvert at all – a bit shy compared to others, maybe.

It wasn’t until I had a good discussion or two about introversion with a self-confessed introvert, that I understood the crucial difference between introverts and extroverts:

  • Extroverts feel energized and recharged by interacting with other people.
  • Introverts feel energized and recharged by solitude.

This is an important realization to have, because it effectively gives me the excuse to do what I need to do: wander off for a while, or put on my headphones, and generally be alone with my thoughts. Given that I’m a programmer, that’s kind of important – uninterrupted think-time is a huge chunk of what my work is all about. It’s no accident that many of the people drawn to programming are introverts. The work is effectively introvert nirvana.

What I found interesting about the video above is that it points out how our work environments (and school) are not at all geared towards letting us do that. On the contrary, most school systems and work places actively discourage any type of solitude.

My favourite anecdote here is something that actually happened to me: a manager calls together a group of programmers, sits them in a meeting room, and tries a brainstorming session. The result? Complete silence. The programmers were stumped why this was even considered a good idea, and the manager was stumped that it didn’t work. If you view this situation as an extrovert telling a group of introverts how to behave more like himself, it suddenly makes a lot more sense.

Just now it occurred to me that scrum may actually be an unconscious attempt at bridging that gap more than anything else.

You see, scrum can be summarized as a development process that maximizes the amount of solitude for programmers (typically introverts). At the same time, it minimizes the amount of interaction between programmers and other stakeholders (who may or may not be extroverts), and more crucially makes this interaction predictable by imposing strict schedules and time limits. It doesn’t attempt to eradicate this interaction, however, because it obviously is necessary and conducive to overall progress of a project.

Viewed like that, it suddenly makes sense that so often when I speak to people about scrum, a large proportion of programmers like the idea, and a large proportion of managers have real difficulty executing on it.

Then again, it’s just a thought.

  • Norman Liebold

    In gewisser Weise ist das zwiespältig: Die Definition eines bestimmten Charakterhabitus, um aus ihm die Rechtfertigung/Erklärung für gewisse unter Umständen sonst als Mangel wertbare Eigenschaften ist aktuell weit verbreitet. Sich Legasteniker zu outen, kann auf der einen Seite ein echtes Defizit, das auf der anderen Seite wiederum erhebliche Kompetenzen mit sich bringen kann (ein Freund hat ein wahrlich beeindruckendes Gedächtnis, das seine Lese-Schreib-Schwäche mehr als aufwiegt), gewissermassen gesellschaftsfähig machen. Auf der anderen Seite gibt es aber genügend Beispiele, wo die Faulheit, richtig Lesen und Schreiben lernen zu wollen, mit Legastenik gerechtfertigt wird. Besonders in Schulen im Moment sehr beliebt. Das Kind ist schlecht in Mathe, es hat Dyskalkulie und darf keine schlechten Noten mehr bekommen. Inro- und Extroversion ist hier natürlich eine ganz andere Geschichte. Allerdings könnte man auch die Frage beleuchten, ob gesellschaftlicher Umgang, die Fähigkeit des offenen Austausches und die Bewältigung der Angst, sich anderen zu öffnen und sich in den Flow des Zwischenmenschlichen trotz Versagensängsten zu begeben, nicht allein durch die vorgeprägte Intro- bzw. Extroversion begründet liegt, sondern es sich dabei auch um soziale Kompetenzen handelt, die zu erlernen sind, und deren Erlernung durch bestimmte Faktoren ausgeblieben ist.

    • http://www.unwesen.de/ unwesen

      Ich verstehe, worauf Du hinauswillst, glaube aber, dass Du Introversion falsch verstehst.

      Es geht eben nicht darum, dass man Angst vor zwischenmenschlichem Miteinander hat. Es geht darum, dass das als anstrengend und auslaugend auf einen wirkt, waehrend genau die gleiche Aktivitaet fuer extrovertierte belebend wirkt. Angst muss dabei in erster Instanz gar keine Rolle spielen.

      In zweiter Instanz kann es durchaus zu Abneigung fuehren, wenn eine Aktivitaet auslaugend wirkt – wer mag das schon allzu sehr? Aber daraus muss sich nicht zwangslaeufig eine Angst oder aehnliche Motivation entwickeln, solche Situationen zu vermeiden.

      Wenn ich aus eigener Erfahrung spreche, dann betrachten mich die meisten Menschen, die mit mir nur in kurzer, aber geballter Form zu tun haben, als enorm sozialen Menschen. Und diese kurze, geballte soziale Interaktion geniesse ich auch in vollen Zuegen; da kann ich eigentlich nur als enorm sozial aufgefasst werden.

      Wer mit mir tagein, tagaus zu tun hat, erfaehrt mich als deutlich zurueckhaltender, und phasenweise geradezu kontaktscheu.

      Ich bin mir sicher, dass ich bspw. auch Dir gegenueber hin und wieder zum Ausdruck gebracht habe, dass ich zu dem Aktivitaetsprogramm, dass Du dir normalerweise gibst, einfach nicht die Energie aufbringen wuerde. Da liegt der Hund naemlich begraben. Spass machen wuerde mir es, wenn ich’s laenger als 2-3 Tage aushalten wuerde.

      Das ist jetzt natuerlich meine persoenlich Erfahrung, aber wenn ich mit anderen Introverten spreche, kommt immer ungefaehr das Gleiche heraus. Angst oder Mangel an sozialen Faehigkeiten kommt da nicht wirklich ins Spiel.

      Um auf die Schulsituation zurueckzukommen: das ist natuerlich eine ganz extreme Tortur fuer Introverten. Spaeter im Berufsleben ist eigenstaendiges Arbeiten, waehrend man in einer Gruppe von Menschen sitzt, viel eher die Norm als in der Schule. Wer so systematisch aus seiner Komfortzone herausgehalten wird, muss eigentlich schon fast Angst vor dieser Situation entwickeln.